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Die Bewegung der ethischen Vernunft (BEV)

Juli 30, 2007

SEIT ANNÄHERND DREI JAHRZEHNTEN BESCHÄFTIGEN WIR UNS IN KLEINEM KREISE MIT FRAGEN NACH DEN HINTERGRÜNDEN DER
MENSCHLICHEN EXISTENZ. NACHDEM WIR DABEI ZU EINSICHTEN GELANGT SIND, DIE UNS OFTMALS ERSTAUNLICH ANMUTEN, HABEN WIR BESCHLOSSEN, AUCH ANDERE MENSCHEN DAMIT ZU KONFRONTIEREN UND INTERESSIERTEN EIN FORUM FÜR DEN AUSTAUSCH VON GEDANKEN UND ERFAHRUNGEN VERFÜGBAR ZU MACHEN UND ZU DIESEM ZWECK EINE „BEWEGUNG“ INS LEBEN ZU RUFEN.

WIR BITTEN DICH WIE FOLGT FORTZUFAHREN:

- LIES DEN GANZEN TEXT IN RUHE DURCH (NIMM DIR ZEIT)

- BILDE DIR ZU DEN EINZELNEN THEMEN DEINE EIGENE MEINUNG

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http://beetve.wordpress.com

WENN DU DIES TUST, SOLLTE SICH DEIN LEBEN POSITIV VERÄNDERN. DU WIRST AUSGEGLICHENER, ZUVERSICHTLICHER UND ZUFRIEDENER.

 

 

 

Die Bewegung der ethischen Vernunft (BEV)

A) ZIELE, STRUKTUREN und VERFAHREN

Die Bewegung der ethischen Vernunft ist ein loser Zusammenschluss mündiger, frei denkender Menschen, die sich ihre eigene Meinung über die tieferen Fragen nach den Ursachen und Hintergründen der menschlichen Existenz selbst bilden, erhalten und
weiterentwickeln wollen und die bereit sind, dabei bewusst die Zwänge und Einengungen herrschender gültiger Lehren und meinungsbildender Institutionen zu überwinden.
Das individuelle Finden von Antworten, das gegenseitige Austauschen von Erkenntnissen, die Diskussion und das gemeinsame Abklären von Ergebnissen soll dazu dienen, den Menschen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens zu helfen und sie in ihrer Eigenschaft als denkende und eigenverantwortliche Individuen weiter zu entwickeln und somit spirituell und psychisch zu verbessern. Hiermit soll auch ein verständnisvollerer und gerechterer Umgang der Menschen miteinander gefördert werden und damit ein Beitrag zu einer besseren Welt geleistet werden.

Folgende Fragen sollen insbesondere im Zentrum der geistigen Beschäftigungen und der experimentellen Forschung stehen:

  • Was ist der Mensch und aus welchen Komponenten besteht er ?
  • Haben wir eine Seele, wie manifestiert sie sich, ist sie unsterblich ?
  • Woher kommen wir und wohin gehen wir?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod und ein Jenseits?
  • Kann man mit dem Jenseits in Verbindung treten?
  • Gibt es höhere Wesen, Engel, Gott, den Schöpfer?
  • Welchen Sinn hat die Schöpfung?
  • Sind wir die einzigen mit Geist ausgestatteten Wesen im Universum?
  • Woher kommt Materie, ist das Weltall unendlich?
  • Gibt es geistige Energien und übernatürliche Phänomene („Wunder“)?
  • Gibt es Gut und Böse, wie lässt es sich unterscheiden?
  • Gibt es den Zufall als Voraussetzung für den freien Willen oder folgt alles Gesetzmäßigkeiten und ist somit vorherbestimmt ?

Die Bewegung ist nach folgenden Prinzipien organisiert:
Alle Beteiligten sind gleichberechtigt und frei in ihrer Meinung. Es gibt grundsätzlich keine hierarchische Ordnung.

Die Bewegung ist für alle Menschen offen und zielt auf eine möglichst breite Beteiligung.
Alle eingebrachten Meinungen sind willkommen und gleichwertig. Als besonders hilfreich erden Berichte über parapsychologische Erfahrungen und übernatürliche Erlebnisse angesehen.

Meinungsvielfalt, auch in Glaubensfragen ist ausdrücklich erwünscht; allerdings soll durch seriöse und wissenschaftliche Vorgangsweisen die Dimension des gesicherten Wissens erweitert und damit die Schwelle zur reinen Glaubenssache möglichst weit verschoben werden (die nicht beantwortbaren Fragen sollen weniger werden).

Die Bewegung verfolgt keine materiellen Ziele, hat keinen Besitz und hebt keine Beiträge ein. Jede Art der Mitarbeit ist freiwillig und jeweils anlassbezogen. Es gibt keine dauerhafte Mitgliedschaft und keine Verpflichtungen. Organisatorische Leitungsaufgaben sind auf das unbedingt notwendige Ausmaß beschränkt und werden freiwillig und unentgeltlichwahrgenommen.

Als Quelle der Erkenntnisgewinnung dient vor allem :

- Das Gewissen des Einzelindividuums, als Maßstab für Gut und Böse und
- Das logische Denken
Daraus leitet sich der Name der Bewegung ab.

Die Methoden der Erkenntnisgewinnung sind freigestellt und nur durch Moral, Anstand und Gesetz limitiert.
Nachfolgende Methoden haben sich allerdings als Erfolg versprechend herausgestellt und werden insbesondere bei gemeinschaftlichen Aktivitäten angewandt :

  • Kritische, vergleichende Würdigung fragenrelevanter Theorien aus Philosophie, Wissenschaft und Religion.
  • Meditation, vor allem um aus dem eigenen Unterbewussten Erkenntnisse zu ziehen.
  • Hypnose, Trance, um durch dafür begabte Menschen (Medien) Verbindungen zu anderen Welten, Dimensionen und Wesen herzustellen und daraus Informationen zu gewinnen.
  • Untersuchung parapsychologischer Phänomene (z.B. Gedankenübertragung) nach wissenschaftlich/experimentellen Standards und vergleichende Erforschung der Ursachen sowie Ableiten von logischen Schlussfolgerungen.
  • Betreiben von Rückführungen in vergangene Leben und Untersuchung der Glaubwürdigkeit von Resultaten.
  • Traumforschung mit Zielrichtung auf eventuelle Botschaften aus dem Jenseits.
  • Experimentelle Anwendung aller erdenklichen Methoden einer Verbindungsaufnahme mit dem Jenseits und mit höheren Wesen.
  • Untersuchung von Manifestationen der Psyche einschließlich Geisteskrankheiten und psychosomatischer Erscheinungsformen.
  • Auraforschung
  • Erforschung der Möglichkeiten der Selbstheilung durch psychische Stimulation und der Geistheilung im Allgemeinen.

B) ERGEBNISSE – ZUSAMMENFASSENDE KURZDARSTELLUNG

Aufgrund der bisherigen Erkenntnisse, gewonnen aus experimentellen Untersuchungen, logischen Ableitungen und vergleichenden Beurteilungen bestehender Theorien sind nachfolgende Hypothesen aktueller Stand der Bearbeitung :
(Anmerkung: Hiezu ist jedermann aufgerufen seine Erkenntnisse, Erfahrungen, Meinungen oder Gegenhypothesen einzubringen) :
1. Der irdische Mensch

…stellt sich als eine verschmolzene Einheit aus Körper, Energie, Geist und Seele dar.
Die einzelnen Komponenten des menschlichen Seins überlappen sich und beeinflussen sich gegenseitig.

 

Der Körper, einschließlich der Gehirnfunktion und damit des überwiegenden Teiles des
Intellektes, entstammt der Evolution (mit zufälligen genetischen Veränderungen und
natürlicher Auslese, durchaus im Sinne der Lehren von Charles Darvin).
Anzunehmen ist allerdings, dass beim Schöpfungsakt bereits einigermaßen konkrete
Vorstellung über die ungefähre Gestalt der wünschenswerten Körperlichkeit impliziert
wurden und dass die Seele, die sich ja als Aura oder Astralleib im Körper manifestiert, die Form unseres menschlichen Körpers bevorzugt (sh. auch die „Schaffung des Menschen nach seinem Ebenbild“).
Dem Bereich des Körperlichen sind auch Erbanlagen und die Mehrzahl der Instinkte und Triebe zuzuordnen.

 

Unter Energie verstehen wir hier jene Triebfedern des Menschen, die dem Einzelnen, aber auch Gruppen, Ethnien, Gesellschaften, Völkern etc. innewohnen und die über das rein Animalische hinausgehen.
Energie ist immer wertneutral, kann also positiv oder negativ gepolt sein und eingesetzt
werden. Beispielshaft können folgende Phänomene dem energetischen Bereich zugeordnet werden : Wille zur Leistung und zur Veränderung, Tatendrang, Lebenskraft, Engagement, Führungsansprüche, Kampfgeist, Opfermut, Nationalismus, Rassismus.
Die dem Menschen innewohnenden spezielle Energie kann als Teil einer umfassend
vorhandenen kosmischen Energie verstanden werden, die allem materiell Existierenden in unterschiedlicher Menge innewohnt und die Verbindung von Materie über die verschiedenen Entwicklungsstufen des Lebens hin zum Geistigen darstellt. Jede Form von Energie und letztlich auch die Materie, in ihrer Eigenschaft als umgewandelte Energie (wie sie beispielsweise im Atom steckt), kommt aber aus dem Geist.

 

Geist existiert immer und überall, ist also im Unterschied zu Materie und Energie raum- und –zeitlos. Geist ist der Kitt, der alles Existierende zusammenhält. Er ist die Idee und die Gesetzmäßigkeit (Ordnung). Er verbindet alle Existenzen und somit auch die menschlichen Seelen untereinander, mit der Schöpfung und mit dem Göttlichen. Der Anteil an Geist, der jeder menschlichen Seele und damit auch uns irdischen Menschen in unterschiedlicher Quantität innewohnt ist zugleich das Göttliche in uns.
Äußerungsformen des Geistes sind zum Beispiel : viele vom Körper unabhängige Gefühle, und Sehnsüchte, Phantasie, Intuition, Kreativität, Genialität, das kollektive Unterbewusstsein, Gedankenübertragung, der Astralleib und die Aura, sowie alle Arten von spiritistischen Phänomenen und Erfahrungen.
Geist kann in Energie umgewandelt werden. So gesehen besitzt auch die unbelebte Materie einen, wenn auch sehr geringen Anteil an Geist und damit an Göttlichem (hier bestimmt der Geist zum Beispiel das Verhalten der Atombausteine und damit die Eigenschaften der Elemente und somit alles, was im Kosmos geschieht). Leben hat demgegenüber eine ungleich größere Menge an Geist. Je höher entwickelt ein Lebewesen ist, desto mehr Geist wohnt ihm inne (abgestuft von der einfachen Pflanze bis zum Menschenaffen). Dies gilt auch für die einzelnen menschlichen Individuen

Form von Geist steht mit seelischen Existenzen in Verbindung, die quasi seinen Einsatz steuern. Ohne Seelen würde es auch keinen wirksam werdenden Geist geben.

 

Die Seele des Menschen (und anderer, nicht irdischer Wesen) ist Sitz und Ausdruck der
unverwechselbaren Individualität und somit der immerwährende Bestandteil des Ego.
Die Seele ist unsterblich und unzerstörbar. Ihre Eigenheiten sind nur im beschränkten
Umfang änderbar, wobei sich Änderungen grundsätzlich auf die Art und den Umfang des Geistes, aus dem die Seele zum Großteil besteht, beziehen. Veränderungen, gleichgültig ob zum Besseren oder zum Schlechteren können zwar von außen angeregt, aber letztlich nur aus dem Inneren selbst durchgeführt werden. Die Seele ist somit der eigenverantwortliche, wollende und handelnde Teil aller Wesen.
Grundsätzlich hat jeder Mensch seine individuelle Seele, die ab dem ersten Atemzug den Körper bewohnt und mit dem letzen wieder verlässt, um ins Jenseits überzuwechseln, gleichsam in ihre Heimat zurückzukehren. Die Seelen aller Menschen sind unvollkommen und haben die Aufgabe und das unterbewusste Verlangen nach Verbesserung (Läuterung) und nach Verschmelzung. Hiezu soll sich die menschliche Seele ihres innewohnenden Geistes bedienen. Die Stärkung und Verbesserung des eigenen Geistes mittels freien Wollens und Entscheidens ist somit die Aufgabe der Seele und somit des Menschen im irdischen Leben. Tiere, niedrigere Lebewesen und Materie haben keine individuelle Seelen (und daher keine Eigenverantwortung). Allerdings ist alles Existierende insofern auch beseelt, als ihm je nach Entwicklungsstand ein gewisser Anteil einer seelischen Existenz innewohnt, die einen Teil ihres Geistes, und der daraus entspringenden Energie zur Verfügung stellt. (siehe Naturreligionen)
Als seelische Phänomene können unter anderem gelten: Gewissen, Eigenverantwortung, Erinnerungen an ein vorangegangenes Leben, Nahtoderlebnisse, unerklärliche Eigenschaften und Fähigkeiten (z.B. aus der Zwillingsforschung), Manifestationen von verstorbenen Personen, die Sehnsucht nach Vereinigung und Harmonie.
Als Beweis für die Existenz der Seele kann angesehen werden, dass der Mensch in der Lage ist, Dinge zu denken und zu schaffen, die nachweislich nicht aus seiner empirischen
Erfahrung stammen können.

 

2. Der Sinn des Lebens und der „Schöpfung“ (der materiellen Existenz):

2.1 Der „freie“ Wille als Voraussetzung einer Sinnhaftigkeit:

Die Welt, wie sie sich der beschränkten Vorstellungskraft von uns irdischen Menschen darstellt, ist geprägt durch die Endlichkeit von Zeit und Raum (Materie), sowie durch das Korsett der faktologischen, ja gesetzmäßigen Abfolge von Ursache und Wirkung, deren uneingeschränkte Akzeptanz zur Überlegung führen muss, alles sei kausal. Daraus würde sich er Schluss ergeben, das Schicksal des Menschen sei vorherbestimmt, er habe keinen freien Willen und daher auch keine Verantwortung (Schuld bzw. Verdienst) für sein Tun und Denken.
Damit wäre unser irdisches Dasein, aber auch die gesamte materielle Existenz (das „Geschaffene“ oder die „Schöpfung“ und letztlich auch der Schöpfer selbst) ohne erkennbaren Sinn oder Verstand und alle weiteren Fragen zum Woher und Wohin schienen überflüssig.
Erst durch die Akzeptanz des Zufalls und seine Einbeziehung in das Gedankengebäude kann man den Einengungen der Kausalität entfliehen und letztlich bis zur Erkenntnis gelangen, das Leben habe einen Sinn, weil die Zukunft weitgehend offen und daher grundsätzlich gestaltbar sei.
Der Zufall ist allerdings der Feind unseres Bestrebens nach einfachem Denken, nach Gesetzmäßigkeit und Ordnung und vielen Menschen fällt es schwer, ihn, der doch das eigentlich größte Wunder der Schöpfung ist, zu akzeptieren, obwohl sein Existieren sogar durch die Naturwissenschaft bewiesen werden kann.
Die Akzeptanz des Zufalls ist an sich ausreichend, das überaus logische Prinzip der Kausalität, also der unerbittlichen linearen Verknüpfung von Ursache und Wirkung gedanklich zu durchbrechen. Dies scheint aber noch nicht hinlänglich überzeugend für die Annahme, der Mensch besitze einen freien Willen im Sinne einer Entscheidungsmöglichkeit des bewussten ICH´s. Oft finden wir die Meinung, der Mensch sei durch seine Gene, Erziehung, Umwelt, Erfahrung, Triebe, Hormone etc. so sehr determiniert, dass sein Gehirn im unterbewussten Bereich die Entscheidungen fällt, ohne dass das bewusste ICH darauf Einfluss nehmen kann. Wenn dem so wäre, gäbe es wiederum keine Schuld und kein Verdienst und das Leben wäre abermals sinnlos.
Die Lösung der Frage liegt offenbar in der Akzeptanz der menschlichen Seele als einen wesentlichen Bestandteil des bewussten ICH´s. Durch unsere seelische Existenzkomponente haben wir Möglichkeiten, metaphysische Quellen zu nutzen und so zu einem befriedigenden Ausmaß an Entscheidungsfreiheit zu gelangen. So kann uns unsere Seele beispielsweise folgende Verknüpfungen herstellen und dadurch Informationen völlig neuer Qualitäten für den Entscheidungsprozess zur Verfügung stellen:

  • Intuition im Sinne eines plötzlichen, außerhalb der Ratio und damit der Kausalität liegenden Erkennens von Zusammenhängen, Notwendigkeiten oder Wahrheiten. (Vermutlich handelt es sich um Anregungen aus dem Jenseits, die meist im Halbschlaf, also in trance-ähnlichen Zuständen empfangen werden und in der Geschichte der Menschheit oft das „Genie“ bedingt haben sollten).
  • Rückgriff auf das Gewissen, möglichst durch Erkennen von kollektiven, göttlichen Normen. Dies sollte am ehesten dadurch gelingen, dass man mittels Meditation u.ä. mit seinem eigenen Unterbewussten, aber auch mit der Gemeinschaft seelischer Existenzen in Verbindung tritt (das kollektive Unterbewusstsein „anzapft“).
  • Überdies kann die Vertiefung in das eigene Unterbewusstsein, (wo die Seele vorzugsweise zu agieren pflegt und ihre Erfahrungen einspielt) die Möglichkeiten verbessern, mittels Gefühl zu erkennen, was richtig (gut) oder falsch (böse) ist.
  • Durch Autosuggestion, Trance u.ä. kann es auch gelingen, Erfahrungen aus früheren Leben zu nutzen (die zwar nicht in unserem Gehirn gespeichert sind, die aber unsere Seele kennt). Da alle Wesen (auch die nichtirdischen) durch den Geist miteinander verbunden sind (siehe auch „Gedankenübertragung“) könnte es möglich sein, auch auf die Erfahrungen anderer seelischer Individuen zuzugreifen.

Diese Überwindung unserer kausalen Prägung und Vorherbestimmung scheint ein überaus wichtiger Teil unserer Entwicklung und der Erfüllung des Sinns unseres Lebens zu sein und Jeder sollte in diesem Sinne frühzeitig und intensiv an sich arbeiten.
Sich mit Hilfe der eigenen Seele über die Determination zu erheben und einen freien Willen zu manifestieren erlaubt uns, kreativ, schöpferisch und damit gottähnlich zu sein, weil wir aus uns selbst heraus etwas Neues wollen und schaffen und somit die Zukunft gestalten können.

Der freie Wille ist Voraussetzung für die Eigenverantwortlichkeit des Individuums
und damit (neben zahllosen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens) notwendig dafür, verdienstvoll handeln zu können. Damit kann es dem irdischen Menschen möglich werden, an sich selber zu arbeiten, also besser zu werden. Tatsächlich scheint der Sinn des Lebens gerade darin zu liegen, aus eigenem freien Wollen das Richtige bzw. das Gute zu denken und zu tun und dadurch seine Seele schöner, stärker und besser zu machen und sie insgesamt zu einem Zustand hin zu entwickeln, der ihrer richtigen, angestammten Form entspricht. Damit wäre der Läuterungsprozess abgeschlossen und wir könnten als wieder perfekte Individuen zu unserem Platz innerhalb der geistigen, göttlichen Existenz zurückkehren, den wir offenbar aus eigener Schuld mutwillig verlassen haben.
Es dürfte also so etwas wie eine „Erbschuld“ geben, die uns so verändert hat, dass die
gesamte göttliche Ordnung gestört ist.
Das Ausmaß unserer individuellen Schuld (Ausgangsposition), sowie die Läuterungserfolge der einzelnen Leben bestimmen, wie oft der Mensch (als seelisches Individuum) auf Erden leben muss, damit er geläutert ist.

2.2 Die Selbstläuterung, Wege und Verfahren:

Offenbar geht es beim Läuterungsprozess darum, das Böse vor allem in uns selbst und daneben auch um uns herum zu bekämpfen. Voraussetzung hierfür ist, das Böse zu erkennen.
Was konkret zu tun ist, um ein „gottgefälliges“ Leben zu führen hat der einzelne Mensch für sich selbst herauszufinden. Allgemein gültige Regeln (wie z.B. die Zehn Gebote der Juden bzw. Christen) können nur ein sehr grober Anhalt sein, weil sich Gut und Böse in jeder Lebenssituation sehr unterschiedlich darstellen kann. (So kann zum Beispiel die im Allgemeinen negative Handlung des Tötens eines anderen Menschens in besonderen Situationen durchaus gut und edel sein, während die willentliche Selbsttötung immer als „Sünde“ anzusehen sein dürfte, weil sie einen willkürlichen Abbruch des aktuellen „von oben geplanten“ Läuterungsprozesses darstellt).
Jedenfalls logisch erscheint es auch, dass die Menschen keine einfachen „Kochrezepte“ für die Selbstläuterung erhalten, weil es damit zu leicht wäre, das Richtige zu erkennen, womit das Ausmaß des persönlichen Verdienstes des Einzelnen stark reduziert und damit der Läuterungsprozess erschwert oder sogar verunmöglicht würde. (Aus diesem Grund dürfte es auch nur sehr selten allgemein sichtbare Wunder geben). Das Prinzip bleibt viel mehr, dass der Mensch in mühsamer Kleinarbeit und immer wieder aufs Neue sein ganzes Leben lang zu versuchen hat, Gut und Böse zu unterscheiden und unter Rückgriff auf sein Gefühl und sein Gewissen, das Richtige zu tun. Anzunehmen ist hierbei, dass das Gewissen bei den meisten Menschen unabhängig von Kultur und gesellschaftlichen Normen die richtigen Signale aussendet, um uns eine böse Tat erkennen zu lassen. Es gibt andrerseits aber Situationen, in denen durch Fanatisierung (Verhetzung, Schaffung von Feindbildern durch Propaganda etc.) das Gewissen der Einzelnen massenhaft so überlagert ist, dass es nicht mehr ausreichend zur Geltung kommt. In ähnlichen Situationen kann sich auch ein Einzelner befinden, wenn er von Rache, Hass, Verzweiflung u.ä. erfasst ist. Zu vermuten ist, dass selbst böse Menschen mit überwiegend schwarzer Seele (das dürften ca. 15% jener seelischen Existenzen sein, die des Läuterungsprozesses bedürfen) ein Gewissen haben, das ähnliche Signale aussendet, wie bei den anderen Menschen. Zu bedenken ist auch, dass jeder auf Erden lebende Mensch unvollkommen ist und selbst der Beste einige schwarze Flecken auf seiner weißen Weste (Seele) hat. In Jedem steckt also auch (unterschiedlich großer) Anteil des Bösen, das uns dazu verleiten kann, gegen unser Gewissen zu handeln.
Das einzige wirklich immer gültige Gebot dürfte jenes der Liebe sein, dessen Befolgung, gemeinsam mit einem geschärften und bewusst beachtetem Gewissen oft ausreicht, das Gute zu erkennen und zu tun.
Unter Liebe ist dabei vor allem jene diffuse Sehnsucht nach Harmonie in der Gemeinsamkeit, nach harmonischem Verbundensein mit den Anderen, mit der Schöpfung und dem Schöpfer zu verstehen, die jedem Menschen in unterschiedlichem Ausmaß innewohnt und in Empfindungen wie Glück, Friede, Ruhe, Geborgenheit, Freude an Schönheit und an Hingabe, u.ä. zum Ausdruck kommt.
Neben dieser Sehnsucht, die wohl jeder einigermaßen positiv denkende Mensch in sich selber schon verspürt hat, sind uneigennütziges soziales Verhalten, Mitleid, Hilfsbereitschaft, Märtyrertum, Freundschaft, Partnerschaft, Vertrauen etc. dem Phänomen der Liebe zuzuordnen. Auch die meisten Formen der körperlichen Liebe gehören dazu. (Vermutlich geht die Sexualität des Menschen weit über das Animalische hinaus und unterliegt auch spirituellen Einflüssen).
Auch eine allgemein gültige Definition des Negativen (Bösen, Sünde) im menschlichen Leben ist logischerweise unmöglich (so leicht kann es uns nicht gemacht werden, soll der Selbstläuterungsprozess fortgesetzt und möglichst erfolgreich abgeschlossen werden).
Jedenfalls negatives (böses) Denken und Handeln scheint aber aus Befindlichkeiten zu erwachsen, die durch Hass, Missgunst, Neid, Arroganz und Eitelkeit geprägt sind („die Eitelkeit ist von Alters her die schärfste Waffe des Teufels“, sie abzulegen ist eine der schwierigsten Aufgaben des Einzelnen im irdischen Leben).
2.3 Die Schöpfung als Spielfeld:

Ausgehend von der Hypothese, dass der Mensch zu einem bedeutenden Teil aus einer individuellen Seele besteht, die aus einem bestimmten Grund nicht den idealen (richtigen) Charakter besitzt und in (mehreren) irdischen Leben geläutert werden soll, stellt sich die Frage, warum der Schöpfer den komplizierten und unsicheren Weg des Selbstläuterungsprozesses gewählt hat und nicht einfach selbst den idealen Zustand wiederhergestellt hat. Folgende Schlussfolgerungen erscheinen logisch :

  • Der Schöpfer ist offenbar nicht allmächtig, vermutlich gerade weil ein bestimmter Teil der seelischen Existenzen in einen defektösen Zustand geraten sind. Daraus wäre wiederum zu folgern, dass der Schöpfer nicht perfekt ist, solange es die einzelnen Seelen nicht sind, woraus sich die Vermutung ergibt, dass die Seelen ein Teil des Schöpfers (Gottes) sein könnten, oder anders betrachtet, dass Gott vor allem die Summe aller positiven seelischen Existenzen darstellt.
  • Die Läuterung lässt sich augenscheinlich nicht befehlen, oder sonst wie von außenbewerkstelligen (Ausnahme: „Fegefeuer“), sondern erfolgt durch den aktiven Einsatz des freien Willens des einzelnen irdischen Menschen im laufenden Entscheiden für das Gute. Daraus ist zu schließen, dass das Zustandekommen eines unperfekten Zustandes ebenfalls aufgrund freier Entscheidung des Einzelindividuums für das Negative zustande kam und dass die Existenz des Bösen auf Erden eine notwendige Vorraussetzung für den Selbstläuterungsprozess ist.

Es geht also offenbar darum, einen idealen Zustand des Seins wiederherzustellen, der sich mit Begriffen wie Vollkommenheit der Ordnung, göttliche Harmonie, himmlische Sphären u.ä. verbinden lässt und der keiner materiellen Existenz bedarf.
Es ist anzunehmen, dass dieser Idealzustand deshalb zerstört werden konnte, weil die Eigenart der seelischen Existenzen, mit individuellen Charakteren, Vorstellungen, Wünschen und Freiheiten der Entscheidung eine Entwicklung zulässt, die zur Infragestellung der göttlichen Ordnung und zur Auflehnung gegen diese geführt hat. Die Gründe für die „Unzufriedenheit“ einiger seelischer Individuen sind für uns im irdischen Leben naturgemäß nicht erkennbar, es scheint aber logisch, dass sie mit ihrer Position oder Rolle in der Ganzheit des Seins (das sich als die Summe sehr vieler seelischer Individuen darstellt) zusammenhängen. Daraus lässt sich wiederum folgern, dass auch im Idealzustand des Seins eine hierarchische Ordnung herrscht, also nicht alle Seelen, obwohl grundsätzlich göttlicher Natur, gleichberechtigt sind.
Nur wenn es im perfekten Zustand ein Oben und Unten, ein Innen und Außen, ein Stärker und Schwächer, ein Wichtiger und Unwichtiger etc. gibt, ist eine Unzufriedenheit mit der eigenen Position denkbar. Diese Unzufriedenheit könnte beispielsweise darin bestanden haben, dass Einige meinten, es stünde ihnen ein höherer, zentralerer Platz in der Summe des Seins zu. Dieses Sein kann man sich im Idealzustand sinnbildlich als kugelförmiges Gebilde aus vielen Milliarden Seelen vorstellen, in dem jede der Seelen einen bestimmten Platz einnimmt, der ihrer Form (individuellen Eigenart) entspricht, wie in einem dreidimensionalen Puzzle und in dem eine Änderung der einzelnen Position nur mit großem Aufwand und unter Zustimmung aller anderen Individuen möglich ist.
Anmerkung: Wenngleich hier die „Kugelform“ im raumlosen Zustand nur als Gedankenstütze und sinnbildlich zu verstehen sein kann, sind die Parallelen zum prinzipiellen Aufbau der materiellen Existenz verblüffend (sowohl im Makro, als auch im Mikrokosmos).
Durch die Auflehnung Einiger (z.B. unter der Führung Luzifer´s) gegen die göttliche Ordnung kam das Böse in das Sein und es kam zu Störungen, in deren Verlauf Teile der Kugel (sinnbildlich) weggeschleudert wurden (Man kann zum Beispiel annehmen, dass die Ausgewogenheit zwischen „Anziehungskraft“ und „Zentrifugalkraft“ in einer um den Mittelpunkt rotierenden Kugel beeinträchtigt wurde).
Die meisten der entwurzelten und aus der Harmonie gerissenen Seelen (meist in den äußeren Kugelschalen zuhause) sind in der Einsamkeit und „Haltlosigkeit“ ihrer Entwurzelung den „Verführungen der Bösen“ (der Revolutionäre) erlegen, die zwar auch hinausgeschleudert wurden, sich aber naturgemäß in einer Gegenbewegung organisierten, um ihr Ziel einer Veränderung der Ordnung hin zur Herrschaft des Bösen weiter zu verfolgen. Mit diesem Nachgeben gegenüber dem Bösen haben sich die einzelnen entwurzelten Seelen aus freien Stücken Deformierungen (schwarze Flecken) zugezogen, die eine Rückkehr an ihren angestammten Platz verunmöglichen, weil sie dort nicht mehr hineinpassen.
In dieser Lage galt es, eine Möglichkeit zu schaffen, den Prozess der freiwilligen Selbstbeschädigung rückgängig zu machen. Zu diesem Zweck wurde (von den unbeschädigt gebliebenen Seelen, die offenbar die deutliche Mehrzahl bilden) die Materie mit den ihr eigenen Gesetzen und damit das Universum und die Möglichkeit der Entwicklung von Leben geschaffen.
Sobald sich auf unserer Erde Menschen mit der Kapazität abstrakt zu denken entwickelt hatten, wurden Seelen in die Neugeborenen gesandt, um sich im irdischen Leben zu läutern.
Je nachdem, wie viele schwarze Flecken beseitigt werden müssen und wie erfolgreich die einzelne Seele in vorangegangenen Leben bereits war, erfolgt die Wiedergeburt bis die Seele wieder ganz weiß ist, das heißt, ihre richtige Gestalt wieder hergestellt hat und ihren angestammten Platz (in der „Kugel“) wieder einnimmt. Dieses „über die große Schwelle Treten“ dürfte bisher allerdings erst einem kleinen Teil ehemals befleckter Seelen gelungen sein, weil hierfür im groben Durchschnitt ca. ein Dutzend positiv absolvierter Leben erforderlich sein dürfte. Auch wenn man annimmt, dass es denkende Menschen auf Erden bereits seit ca. zwei Millionen Jahren (also deutlich länger, als die Wissenschaft bisher angenommen hat) gibt, kam die einzelne Seele angesichts der ehedem niedrigen Weltbevölkerung und der anzunehmenden großen Anzahl an „befleckten Seelen“ bisher nur selten an die Reihe. So ist zu vermuten, dass die derzeit auf Erden lebenden Menschen durchschnittlich ein bis zwei vorangegangene Leben aufzuweisen haben. Viele sind aber das erste Mal da, manche haben schon „oft“ gelebt (Einzelne bis zu sieben Mal).
Jedenfalls haben alle auf Erden lebende Menschen „schwarze Flecken“ und zwar in völlig unterschiedlichem Ausmaß. Während ca. 15 % der Menschen nur wenige schwarze Flecken (unter 10%) haben, sind andere 15 % zu mehr als der Hälfte schwarz (davon dürften ca. 20%, also ca. 3% aller Menschen, fast völlig schwarz sein und die „Handlanger des Bösen“ verkörpern). Obwohl es das Ziel des Läuterungsprozesses ist, auch alle „Schwarzen“ Seelen wieder weiß zu bekommen, ist es den bösen Seelen (Luzifer und die anderen Rebellen) gestattet, den Läuterungsprozess zu behindern. Dabei greifen sie oft auch auf diese Menschen mit überwiegend schwarzen Seelen zurück, die sie direkt beeinflussen können und die sie anregen, die anderen zum „Bösen“ zu verführen. (Die Existenz des Bösen ist andrerseits unerlässlich, soll doch der Mensch aus freien Stücken das Gute erkennen und verfolgen).
Die irdische Existenz stellt sich somit als „Kampf“ zwischen Gut und Böse dar, der nach festgelegten Regeln abläuft (auch die „Guten“ haben einige, wenn auch geringere Möglichkeiten, die Menschen zu beeinflussen) und kann auch als ein, wenn auch sehr ernstes Spiel zweier Mannschaften mit ungewissem Ausgang gesehen werden.
Das Ziel der Erschaffung von materieller Existenz dürfte also darin bestanden haben, in einer Art Simulation eine Situation nachzubilden, die jener ähnlich ist, in der sich die befleckten Seelen dem Bösen zugewandt hatten, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich diesmal richtig zu entscheiden. Um das Simulationsmodell und die Chancen der beiden gegnerischen Parteien ausgewogen zu halten, war nicht nur die Festlegung klarer Spielregeln, sondern auch ein ausgewogenes Kräfteverhältnis erforderlich. Da es andrerseits den Bösen im Rahmen der Simulation des seinerzeitigen Zustandes zu gestatten war, im Rahmen der Regeln die Seelen direkt zum Bösen zu verleiten, musste ihre Anzahl reduziert werden. Da Seelen nicht zerstört werden könne, wurde vermutlich einen gewissen Teil der bösen Seelen (ca. ein Drittel der fast ganz Schwarzen) in Materie umgewandelt, um sie (zeitlich befristet) kalt zu stellen, das heißt, aus dem Spiel zu nehmen. Da die seelische Existenz deutlich höherwertig ist, als die materielle, ging damit die Bildung von vielen Milliarden Sonnensystemen einher (obwohl insgesamt weniger als ei.e halbe`Milîiarden Seelen ungew!ndent w.rde. sein dürften). Daraus kann man einerseits sch.ieß’n, $assbjedf eiîzel,e Sfele enosme
räf6e besitzt und andre3seivs ergibv sibh dje Fnlgerungl dars d`s Uoiversum nicht unendnich“sein kann. nter Bebchtwng &er angfolgg vo. Maverif, E-ergie, Geist/Seele wäre es vielmehr logksch anzöneh,en,“dasr sich die Materie zu den Grgnzel der Universums hin verdichtet und schlheßlêch *n Elergie übergeht, die wiederum in geistigen Kräften eingebettet ist, die weder Zeit noch Raum haben, womit der Übergang zur Unendlichkeit hergestellt wäre.
Als ein zweiter Grund für die enorme Größe des Universums kann auch der Umstand angesehen werden, dass die Entwicklung intelligenten Lebens (wie es für den Start des Läuterungsspieles Voraussetzung war), zwar im Rahmen der Naturgesetze aber dennoch zufällig geschehen musste. Je größer die Anzahl an Planeten, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass möglichst rasch solche Entwicklungen eintreten. (Die Existenz
intelligenten Lebens auf anderen Himmelskörpern scheint durchaus wahrscheinlich, allerdings dürfte es beseelte, also gottähnliche Wesen, wie die Menschen, zumindest vorerst nur auf unserer Erde geben).
Für das Funktionieren des Läuterungsprozesses muss auf Erden nicht nur ein ausgewogenes (faires) Kräfteverhältnis zwischen Gut und Böse gegeben sein sondern es müssen auch solche Zustände herrschen, die ein laufendes Entscheiden möglichst vieler Menschen zwischen Gut und Böse herausfordern. Systemimmanent scheint es somit zu sein, dass auf Erden keine paradiesischen Zustände herrschen, sondern sich die Menschen ständig bewähren müssen.
Aus dem Umstand, dass die Lebensdauer unseres Sonnensystems und damit auch die Zeit für den Läuterungsprozess auf Erden begrenzt ist (sofern die Menschen nicht auf andere Himmelskörper ausweichen können), scheint es zweckmäßig, dass möglichst viele Menschen gleichzeitig auf Erden Leben. Daraus erwächst wiederum die Notwendigkeit, die Umwelt so schonend zu behandeln, dass diese Lebensmöglichkeiten dauerhaft erhalten bleiben.
Wichtig erscheint auch, dass möglichst alle Menschen jenes Minimum an Bildung vorfinden, das ihnen die gedankliche Beschäftigung mit philosophischen und religiösen Fragen ermöglicht, sowie jenen Lebensstandard, der den Menschen für diese geistige Beschäftigung ein gewisses Minimum an Zeit bietet (ein pausenloser Kampf um das nackte Überleben lässt zu wenig Zeit zum Nachdenken oder Meditieren). In diesem Sinne erscheint es nicht nur unsozial, sondern auch im spirituellen Bereich als verantwortungslos (negativ, böse), zuzulassen, dass durch die Armut der Dritten Welt ein bedeutender Teil der Weltbevölkerung weniger Chancen hat, den Läuterungsprozess erfolgreich abzuschließen.
Außerdem sollten die Menschen auf Erden jenes Mindestmass an persönlicher Freiheit vorfinden, das für die Wahl der Richtung des eigenen Lebensweges, für das Entscheiden zwischen Gut und Böse, sowie für ein gewisses Maß an kreativem Gestalten der eigenen Umwelt Vorraussetzung ist. Die Unterdrückung menschlicher Wesen, insbesondere die
Extremformen wie Sklaverei, Leibeigenschaft, Absolutismus und Feudalismus behindern den Läuterungsprozess und sind daher abzulehnen. Andrerseits erleichtern aber Autoritäten, Vorbilder, Gebote und Verbote das Finden des richtigen Weges, sofern ihre Anwendung moralisch einwandfrei (altruistisch) und dosiert erfolgt.
Am Ende des Läuterungsprozesses steht die Wiederherstellung der harmonischen Ordnung des Zusammenseins aller seelischen Existenzen, einschließlich der derzeit bösen Seelen und die Aufgabe der Existenz von Materie. Da der harte Kern der Revolutionäre nicht auf Erden geläutert wird, sondern die Aufgabe des Managements des Bösen vom Jenseits aus wahrnimmt, kann deren Selbstläuterung nur auf der Basis von Erkennen des Irrtums, besserer Einsicht und freiwilliger Änderung des Bekenntnisses erfolgen. Anzunehmen ist, dass die göttliche Harmonie dann als weitgehend wiederhergestellt empfunden wird, wenn ca. 90 % der Seelen wieder in der Kugel vereint sind. Ab diesem Niveau dürften positive Kräfte frei werden, die eine Anziehung auf den verbliebenen Rest, einschließlich der Bösen ausübt, der sie sich nicht mehr widersetzen können, sodass der Abschluss des Läuterungsprozesses gelingen sollte. Idealerweise sollte der Läuterungsprozess auch dazu führen, dass alle Seelen
die Notwendigkeit einer gewissen Hierarchie der Ordnung akzeptieren, weil ansonsten die Gefahr besteht, dass alles von vorne beginnt, zumal es auch im idealen Zustand des Seins die Individualität, freies Wollen und Streben und auch den Zufall geben dürfte. Logisch erscheint allerdings, dass der Zufall und auch der Umfang der Freiheit des Handelns im Zustand der Harmonie durch die ständige enge geistige Verbindung aller Individuen und durch eben die Hierarchie der Ordnung geringer ausgeprägt sind, als im irdischen Dasein.
Bis dahin ist aber noch ein langer Weg zurückzulegen und die Erreichung des Zieles istdurchaus ungewiss.
3. Das jenseitige Management:

3.1 Strukturen:

Der Einfluss des Jenseits auf die Menschheit, vor allem aber auf den Einzelnen ist vermutlich häufig und bedeutsam, wenngleich die meisten Menschen sich dessen kaum jemals bewusst werden.
Offenbar gibt es zwei konkurrenzierende Gruppierungen, die miteinander grundsätzlich nicht in Verbindung treten (weil sie zu gegensätzlich sind) und die um den Sieg kämpfen, indem sie die Menschen sowie die Geschehnisse auf Erden zu beeinflussen suchen.

  1. Die Gruppe der ganz reinen (weißen) Wesen besteht aus einer sehr großen Anzahl seelischer Existenzen mit individuellen Eigenschaften (Hypothese : ca 60 % aller Existenzen, das sind viele Milliarden), die in einer unvollkommenen Kugel zusammenstehen und das Ziel verfolgen, den Läuterungsprozess so voranzutreiben, dass die Idealform aller Existenzen und damit die komplette Kugel und die göttliche Harmonie wieder hergestellt wird. Um diese derzeit reduzierte („beschädigte“) Kugel sind außen (sinnbildlich) jene seelischen Existenzen angeordnet, die überwiegend weiß sind, aber ihre Idealform (aus eigener Schuld) verloren haben und daher den Prozess der Selbstläuterung durchzumachen haben, sofern sie nicht gerade auf Erden leben. Im Jenseits sind diese Seelen mit den ganz Weißen ständig verbunden, wissen in der Gemeinsamkeit grundsätzlich alles, erinnern sich an ihre bisherigen Leben und können ihre Position und was für ihre Läuterung notwendig wäre, richtig einschätzen. Sie sind an ihrer Selbstläuterung überaus interessiert und arbeiten mit den ganz Weißen zusammen am gemeinsamen Ziel. Obwohl sie sich im Jenseits deutlich wohler fühlen, als auf Erden, drängen sie auf eine Wiedergeburt, und bereiten sich auf ein mögliches nächstes Leben vor (während ihre emotionale Bindung an vergangene Leben eher gering ist, zumal sie mit den Mitmenschen von damals ohnehin ständig verbunden sind, sofern diese nicht noch auf Erden weilen). Sie sind vom Bestrebe beseelt, möglichst bald wieder ihren Platz in der Kugel einzunehmen („über die große Schwelle zu treten“). Mit dem Beginn eines irdischen Lebens sind aber grundsätzlich alle Erinnerungen ausgelöscht und alle Vorsätze vergessen (ins Unterbewusste verdrängt). Das „Weiße Management“ verkörpert und verfolgt das Gute, das Edle, Anständige und Gerechte, das Positive, die Prosperität und das Licht.
  2. Die Gruppe des „schwarzen Managements“ verkörpert und verfolgt das Negative, Zerstörerische, die Dunkelheit und das Böse. Sie besteht aus Luzifer („der Teufel“) und den anderen Revolutionären. Insgesamt eine kleine Anzahl (vielleicht 7) seelischer Existenzen, die nicht als Menschen leben können, wenngleich natürlich auch ihre Läuterung für die Herstellung der perfekten Form anzustreben ist (was durch Einsicht und Bekenntniswechsel dann vorstellbar wäre, wenn sich ein Sieg der Gegenpartei, also der Weißen als unvermeidlich abzeichnet). Ziel der schwarzen Gruppierung ist es, den Läuterungsprozess zu verhindern, zahlenmäßig stärker und mächtiger zu werden und den unvollkommenen Zustand mit materieller Existenz dem
    Negativen und dem Chaos zu perpetuieren, um letztlich die Herrschaft zu übernehmen. Um den harten Kern der ganz Schwarzen sind jene Seelen gruppiert, die zu mehr als der Hälfte schwarz sind, sofern sie nicht gerade ein irdisches Leben absolvieren. Insgesamt dürften ca. 15 % aller seelischen Existenzen zum überwiegenden Teil schwarz sein (einige wenige Milliarden).

Die beiden Gruppierungen agieren selbständig im Rahmen der von ihnen selbstgeschaffenen Regeln, die zugleich die Begrenzungen ihrer Möglichkeiten darstellen. Es gibt keine übergeordnete Instanz und keinen „Schiedsrichter“.

3.2 Verfahren:

Die Mittel der Beeinflussung der Menschen und des Geschehens auf Erden sind bei den oben genannten beiden Gruppen deutlich unterschiedlich.

Der Gruppe der Bösen ist jedes Mittel recht (und oft auch möglich), den Läuterungsprozess zu behindern. Sie bedienen sich dabei jener Menschen, deren Seele zu mehr als der Hälfte schwarz ist (das sind ständig ca. 15% der Weltbevölkerung, gleichmäßig verteilt), mit denen sie fallweise auch in direkte Verbindung treten und die sie dazu animieren, die anderen moralisch zu verderben und Konflikte anzuzetteln (Hass und Zwietracht zu sähen).
Sie sind (zum Unterschied von den Weißen) durch keinerlei Normen des Anstandes, der Fairness, Gerechtigkeit oder der Ehrlichkeit eingeschränkt und behandeln oft auch ihre eigenen Anhänger schlecht, sobald sie nicht mehr gebraucht werden.
Sie können auch Materie beeinflussen und damit die Lebensbedingungen auf Erden direkt verschlechtern.
Ihre wesentlichen Aktionsrichtungen zielen also einerseits darauf ab, die Menschen von dem zur Selbstläuterung führenden (rechten) Weg abzubringen, indem sie ihnen das Böse als angenehm, leicht, genussvoll, bequem etc. näher bringen und andrerseits die Lebensbedingungen auf Erden so zu verschlechtern, dass hier möglichst wenig Menschen leben können und ein erfülltes und langes Leben möglichst selten ist.
In diesem Sinne sind nachfolgende Geschehnisse und Phänomene häufig von den Bösen hervorgerufen oder mit beeinflusst (es gibt sie allerdings fallweise auch zufällig)

  • Konflikte zwischen Gruppen, Ethnien, Völkern etc., sofern sie in Hass, Gewalt, Krieg, Genozid u.ä. münden
  • Selbstmord
  • Unterdrückung und Verfolgung
  • Profitdenken und Machtausübung zu Lasten Anderer
  • Zerstörung der Umwelt aus niederen Motiven
  • Förderung der Entwicklung von Egoismus, Materialismus, Dekadenz, Genusssucht…
  • Verherrlichung von Gewalt und Grausamkeit
  • Mord
  • Unglücksfälle
  • Naturkatastrophen
  • Seuchen
  • Hungersnöte

Das „schwarze Management“ versucht unter anderem, seine Interessen durch direkten Kontakt zu den irdischen Menschen wahrzunehmen, die sie verleitet sich im Sinne ihrer Zielsetzungen zusammenzuschließen und zu organisieren. Da sie Materie direkt beeinflussen können, manifestieren sich die „Bösen“ öfters aus dem Jenseits, meist mit dem Ziel, irdische Menschen zu beeindrucken und für sich zu gewinnen.
Es kann angenommen werden, dass die überwiegende Zahl an paranormalen Phänomenen vom schwarzen Management hervorgerufen wird.
Da jeder irdische Mensch auch etwas Böses in sich trägt (schwarze Flecken, „Erbschuld“) ist er im analogen Ausmaß (zum Umfang des schwarzen Teiles seiner Seele) auch ständig mit den Bösen mental verbunden und deren Beeinflussung ausgesetzt.

Das „Weiße Management“ kann das Geschehen auf Erden weit weniger direkt beeinflussen als die Schwarzen (kann zum Beispiel Materie nur in besonderen Ausnahmefällen verändern). Dafür kann es auf eine unvergleichlich höhere Anzahl an „Mitarbeitern“ zurückgreifen.
Die zum weitaus überwiegenden Teil verwendete Methode der Verfolgung ihrer Interessen (mit dem Ziel eines positiven Abschlusses des Läuterungsprozesses), ist die Beeinflussung der Menschen im Unterbewusstsein (wobei es ein individuelles und ein kollektives Unterbewusstsein geben dürfte). Hiezu werden jene geistigen Verbindungen benützt, die zwischen allen seelischen Existenzen bestehen, selbst wenn diese gerade auf Erden leben.
Damit versucht das Weiße Management die Menschen zum positiven Denken und Tun zu animieren, aber auch dem Einzelnen ein bestimmtes Verhalten (im Sinne einer Entscheidung zwischen Falsch und Richtig) nahe zu legen. Über die Beeinflussung der Entscheidungen der Menschen, gelingt es auch, die Zustände auf Erden mit zu bestimmen, zum Beispiel Unheil abzuwenden oder positive Entwicklungen zu fördern. Dabei wendet sich das Weiße Management offenbar meist an Menschen mit überwiegend weißen Seelen, vermutlich, weil es mit diesen leichter in Kontakt kommt. Die direkte Beeinflussung des Einzelnen erfolgt meist über Träume und die Nachricht steigt oft als Vorahnung, Intuition, eigenartiges Gefühl oder Sehnsucht vom Unterbewussten ins Bewusstsein.
4. Geburt und Tod:

Welche Seele in welchen neu geborenen Körper (mit dem ersten Atemzug) eintritt, wird vom jenseitigen Management gesteuert, wobei 15% der Neugeborenen (quer durch alle Kulturen Völker und Länder) dem schwarzen Management zur Verfügung stehen.
Mit diesem „Einteilen“ seelischer Individuen zu einem konkreten Lebensanfang (mit einem bestimmten sozialen Umfeld etc.) versuchen die beiden jenseitigen Gruppierungen ihre Zielerreichung zu verfolgen (den Läuterungsprozess zu begünstigen bzw. zu behindern).
Dem einzelnen (überwiegend weißen) seelischen Individuum steht dabei offenbar keine Mitsprache zu, sondern es wird durch Ort Zeit und Umfeld seiner Geburt sowie durch seine Gene (Erbanlagen) vor eine Lebensaufgabe mit variablen Gegebenheiten, Chancen und Risken, Vorteilen und Nachteilen, Stärken und Schwächen gestellt, die es nicht kennt (mit dem Eintritt in das irdische Leben werden die Kenntnisse aus dem Jenseits und aus früheren Leben gegenüber dem bewussten ICH verborgen). Das Grundsätzliche der Aufgabe bleibt allerdings immer gleich: durch Erkennen des Guten und Richtigen und analoges Handeln sich selbst zum Edleren, Schöneren und Besseren hin zu verändern. Entscheidend ist dabei die Leistung, also der Verdienst des Einzelnen für sich und sein Umfeld. In diesem Sinne kann das Hineingeborenwerden in ein reiches und problemloses Elternhaus für die Selbstläuterung durchaus auch negativ sein, weil der Verdienst vor allem auch aus der Anzahl und Schwere der überwundenen Probleme des Lebens resultiert, was in einem sorgenfreien und problemlosen Leben natürlich schwieriger ist („…eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr…“).
Grundsätzlich sind alle „befleckten“ Seelen, die sich im Jenseits aufhalten, daran interessiert, möglichst bald für ein irdischen Leben an die Reihe zu kommen, um ihre Läuterung hinter sich zu bringen, obwohl ihnen das Leben auf Erden als Mühsal erscheint, weil das Dasein „drüben“ deutlich angenehmer und vermutlich auch interessanter ist.
Die Möglichkeiten einer sorgfältigen Planung der Einteilung der Seelen für das nächste Leben, sind beim weißen Management (das 85 % steuert) unvergleichlich höher, als beim schwarzen, weil ihm eine sehr hohe Anzahl an „Mitarbeitern“ zur Verfügung steht (viele Milliarden Seelen sind in der Kugel verblieben, also nicht weggeschleudert und nicht deformiert worden). So kann es sich das weiße Management erlauben, jeder auf Erden lebenden überwiegend weißen Seele, je nach Wichtigkeit einen bis mehrere „Schutzengel“zur Seite zu stellen. Das sind unbefleckte seelische Individuen, die sich vom Jenseits aus speziell um einen Menschen kümmern, ihm durch geistige Beeinflussung (meist im Traum) den richtigen Weg zu weisen versuchen und ihn vor drohendem Unheil warnen. Anzunehmen ist, dass es sich bei den Schutzengeln um jene Individuen aus dem Management handelt, aufgrund deren Vorschlages die Einteilung zu einem konkreten Leben erfolgte und dass diese ihren Schützling bis zu seinem Tode betreuen und ihm auch danach verbunden bleiben.
Das weiße Management steuert die Wiedergeburt so, dass die Chancen der Läuterung für den Einzelnen möglichst hoch sind. Dazu gehört das Hineinstellen in eine Situation und damit in eine Aufgabe, die den Kapazitäten, Fähigkeiten und mitunter auch den bisherigen Erfahrungen des einzelnen seelischen Individuums angepasst ist, das heißt, es fordert, ohne es zu überfordern. Hiezu dürften die zu erwartenden Erbanlagen bereits im embryonalen Zustand erfasst werden. Mitunter wird auch auf ein besonders erfolgreiches Wirken in einem vorherigen Leben aufgebaut, in besonderen Einzelfällen versucht man, erfolgreiche Teams abermals zusammenzuführen (es kommt daher manchmal vor, dass Menschen zusammentreffen, die früher schon einmal gemeinsam gelebt haben).
Da es den Zufall gibt, und alle Individuen über einen freien Willen verfügen, kann es manchmal auch zu Irrtümern und Fehlern kommen, mitunter auch zu störenden Eingriffen des schwarzen Managements in die Planung der Wiedergeburten.
Bei der Auswahl aus der Warteliste bevorzugt das weiße Management vermutlich die stärkeren, weniger befleckten Seelen, die leicht und rasch geläutert werden und die Grosse Schwelle übertreten können, um dadurch ihre Kapazitäten im Jenseits zu verstärken.
Beim Prozess der Wiedergeburt der überwiegend schwarzen Seelen fehlt eine genaue Planung aus Kapazitätsgründen weitgehend. Das schwarze Management beschränkt sich im Allgemeinen darauf, besonders schwarze Seelen dort einzuteilen, wo große Chancen bestehen, dass der Mensch zu Macht und Einfluss gelangt, weil dadurch die negative Beeinflussung vieler Menschen sowie eine Verschlechterung der Lebensumstände im Einflussbereich des auserwählten bösen Menschen eher machbar erscheint (z.B. Anzetteln von Konflikten und Kriegen, soziales Unrecht, Verelendung der Massen etc.). Es dürfte somit nicht selten vorkommen, dass in sehr mächtigen Menschen eine weitgehend schwarze Seele wohnt, die unter Anleitung des „Teufels“ Böses tut und verbreitet und den Läuterungsprozess nach Kräften behindert. Ansonsten bleibt es den überwiegend schwarzen Seelen meist selbst überlassen, in einen neugeborenen Körper zu gehen. Auch haben sie keine Schutzengel. Allerdings hält das schwarze Management laufend Verbindung zu seinen Menschen (immerhin 15 % der Weltbevölkerung) und kommuniziert mit ihnen in einer deutlich direkteren Art, als es bei den Weißen möglich ist. Oft hilft es ihren „Schützlingen“ sogar durch direkte physische Eingriffe zu Reichtum und Macht. Da aber alle Menschen mit überwiegend schwarzer Seele auch weiße (positive) Anteile aufweisen, unterliegen sie auch der Beeinflussung durch das weiße Management, womit auch ihre schrittweise Verbesserung machbar erscheint.

Auch bei der Festlegung des Zeitpunktes des Todes eines Menschen dürfte das jenseitige Management oft involviert sein. Das weiße Management ruft seinen Schützling meist dann ab, wenn bei einem Fortdauern des Lebens keine Verbesserung (Fortschritt in der Läuterung) mehr zu erwarten ist bzw. die Gefahr besteht, dass es zukünftig deutlich bergab gehen wird. Aufgrund des freien Willens des Einzelnen dürfte man allerdings bei diesen Prognosen vorsichtig sein.
Beim schwarzen Management ist es naturgemäß genau umgekehrt: es beruft seine Getreuen dann ab, wenn sie zu positiv werden bzw. versucht das Abberufen weißer Seelen zu verhindern oder zu verzögern, die am Weg zum Schlechterwerden sind. Darüber hinaus versucht das schwarze Management besonders positiv wirkende Menschen durch Krankheit oder Unfall zu eliminieren und durch Kriege, Unglücksfälle und Katastrophen ein frühzeitiges Ende vieler Menschen herbeizuführen und die Weltbevölkerung und die durchschnittliche Lebensdauer generell niedrig zu halten.
Daneben gibt es auch rein zufällige Ereignisse, die den Tod von Menschen nach sich ziehen können.
Über das Hinübergehen gibt es zahlreiche Berichte von Menschen, die dem Tode sehr nahe waren, wobei erstaunliche Übereinstimmungen zu finden sind.
Auffallend ist, dass des Öfteren Menschen wieder zurückgeschickt werden, offenbar weil ihre Zeit noch nicht gekommen ist und dass es die meisten bedauern, dass sie nicht hinüber gehen durften, weil ihnen sogar schon die Pforte zum Jenseits herrlich erschien.
Was nach dem Hinübergehen geschieht ist naturgemäß nicht dokumentiert. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass man mit einem Schlag alle Zusammenhänge erkennt und dass einem die guten und die bösen Taten des letzten Lebens in Form von schönen weißen und von hässlichen schwarzen Gestalten entgegen treten. In dieser Phase obliegt es dem Einzelnen, sein vergangenes Leben und damit den Zustand seiner Seele zu beurteilen, sich also selber zu „richten“. Erst danach tritt der Verstorbene über die „Kleine Schwelle“ und wird von seinen Schutzengeln, manchmal auch von lieben Menschen, die ihm vorausgegangen sind, begrüßt.
Mit dem Augenblick des Hinübertretens entsteht wieder die innige geistige Verbindung zu allen anderen Wesen was als Heimkehr in das wirkliche Leben und die „ursprüngliche Dimension“ empfunden werden dürfte. Die Bedeutung des irdischen Lebens, mit all seinen Mühsalen, sowie die Erinnerung daran, tritt in den Hintergrund, während die zukunftsorientierte Beschäftigung mit dem Fortgang der Läuterung zum Zwecke des Überschreitens der „Großen Schwelle“ (Wiedereintritt in die Kugel) besonders wichtig wird. In dieser Umorientierung scheint die Ursache dafür zu liegen, dass die Verstorbenen meist keine besonderen Interessen zeigen, mit den auf Erden zurückgebliebenen Lieben einen ständigen Kontakt aufrecht zu erhalten oder zu den Orten ihres Wirkens zurückzukehren (Spukerscheinungen aus diesem Anlass sind daher sehr selten und meist mit extrem negativen Ereignissen der Vergangenheit verbunden).
5. Der Verlauf des menschlichen Lebens
(Schicksal, Vorsehung oder Zufall)

Nachfolgende vier Faktoren dürften für den Verlauf des Lebens maßgeblich sein:

  • Grundsätzlich kann jeder Mensch seine Zukunft selbst gestalten, also sein Schicksal selbst bestimmen. Diese Kapazität der Selbstgestaltung ist sicherlich der wichtigste Faktor für den Verlauf des menschlichen Lebens.
  • Natürlich hat jeder Mensch aufgrund seiner Erbanlagen sowie seiner Erziehung (bis zur Phase der Selbstentscheidungsfähigkeit und der damit beginnenden Eigenverantwortung, die frühestens mit dem zehnten Lebensjahr beginnt) unterschiedliche Möglichkeiten. Es ist daher anzunehmen, dass bei der Auswahl einer Seele durch das weiße Management für eine bestimmte Geburt, die Erbanlagen und das soziale Umfeld des Embryos möglichst genau analysiert wird, um die richtige Seele in den richtigen Körper zu schicken.
  • Daneben gibt es als dritten Faktor für den Werdegang eines Menschen in seinem irdischen Dasein auch die Beeinflussung und die direkte Einflussnahme durch das jenseitige Management (weißes und schwarzes), die aber meist so diskret erfolgt, dass die Eigenverantwortlichkeit für die Entscheidung in einer konkreten Lebenslage erhalten bleibt.
  • Der vierte Faktor für den Ablauf unseres Lebens ist „der Zufall“, wobei wir darunter alle Gegebenheiten und Ereignisse verstehen, die ohne besonderen Grund eintreten. Dabei ist es uns aber meist nicht möglich, zu erkennen, ob ein Ereignis zufällig eingetreten ist, oder „von Drüben“ veranlasst wurde.

Ein vorherbestimmtes Schicksal, das über Erbanlagen und Erziehung hinausgeht und durch das wir der Eigenverantwortung entbunden wären, hat dabei grundsätzlich keinen Platz.
Andrerseits weisen mehrere Phänomene darauf hin, dass es in der Praxis, über die Erbanlagen hinaus, doch so etwas wie eine ganz grobe Richtungsweisung geben könnte, die dem Einzelnen Maximalgrenzen vorgibt. Insbesondere scheint es so, als ob an den Ableitungen der Astrologen etwas dran sein könnte, wenngleich weit weniger, als die meisten Menschen glauben. Konkrete Aussagen über zukünftige Ereignisse aus den Sternen, den Karten oder Anderem sind jedenfalls immer unmöglich, da der Einzelne sowie seine Mitmenschen (deren Handeln für sein „Schicksal“ oft mitentscheidend ist), aufgrund ihres freien Willens in jeder Situation anders entscheiden können, als es die Wahrscheinlichkeit, die Logik oder gar die „Vorsehung“ vorzugeben scheint.
Falls das Sternzeichen Einfluss auf den Charakter eines Menschen hat (wofür manche Indizien sprechen), wäre das ein klares Zeichen dafür, dass die Seele erst nach der Geburt in den Körper geht und dass der Charakter des Menschen zu einem gewissen Anteil von einer seelischen Individualität geprägt wird (Denn niemand kann erklären, wieso sich der Charakter eines Embryos aufgrund einer zufälligen Frühgeburt ändern sollte). Für den Fall, dass es einen Einfluss der Sterne auf den Charakter tatsächlich gibt, wäre daraus abzuleiten, dass seitens des jenseitigen Managements eine entsprechende Berücksichtigung bei der Einteilung einer Seele für einen bestimmten Körper erfolgt, das heißt, dass in einer bestimmten Sternenkonstellation, an einem bestimmten Ort seelische Individuen mit bestimmten Eigenschaften für die Wiedergeburt eingeteilt werden. Da sich der genaue Zeitpunkt der Geburt nicht vorhersehen lässt, müssten für jeden Körper mehrere, leicht unterschiedliche Seelen bereitgehalten werden. Mitunter kann auch eine sehr rasche Neueinteilung notwendig werden.

Welcher der oben genannten vier Faktoren für ein konkretes Ereignis oder eine bestimmte Entwicklung in unserem Leben ausschlaggebend waren, können wir natürlich nicht erkennen, bestenfalls erahnen oder vermuten. Grundsätzlich sollten wir aber die Ursachen, vor alle für„Schicksalsschläge“, zu allererst bei uns selber suchen und uns außerdem immer die Frage stellen, ob uns das scheinbar so negative Ereignis in unserer spirituellen Entwicklung wirklich geschadet hat.
Wie oft sich das Jenseitige Management in unsere Entwicklung einmischt, ist kaum zu beurteilen. Zu vermuten ist, dass eine Beeinflussung, insbesondere durch das Weiße Management öfter geschieht, als wir glauben, zumal die Hinweise, Anleitungen und Maßnahmen meist so unauffällig erfolgen müssen, dass unsere Entscheidungsverantwortlichkeit erhalten bleibt (Das Ausmaß des Sichkümmerns dürfte dabei von der Wichtigkeit des Menschen für die Verwirklichung der Läuterungsziele abhängen).
Die Hilfe, die wir von Drüben erhalten, steht offensichtlich oft im Widerspruch zu unseren eigenen Vorstellungen von einem Leben in Glück, Erfolg, Reichtum etc.
Als Ursachen dafür kann vermutet werden:

  • Das Leben auf Erden ist insgesamt systemimmanent nicht angenehm. Schmerz und Leid gehören dazu.
  • Das Körperliche, auch das „am Leben bleiben“ wird von den Menschen überbewertet.
  • Das Erhören von Gebeten und Wünschen erfolgt meist deshalb nicht, weil es nicht im Interesse der Läuterung wäre (die Menschen wissen nur selten, was für sie in diesem Sinne gut ist).
  • „Schicksalsschläge“ können mitunter eine Hilfe darstellen, weil sie wachrütteln und eine Veränderung der Lebensrichtung zum Positiven hin bewirken können. Oft ist Leid der Anlass zum Nachdenken und viele „wachsen über sich selbst hinaus“. (Sie können helfen, die eigene Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und Eitelkeit abzulegen).
  • Krankheit, Siechtum und langsames Sterben geben uns Zeit, in uns hineinzuhorchen und Zusammenhänge zu erkennen, die für unsere seelische Entwicklung hilfreich sind.
  • Leiden und Schmerzen können auch zu einer „passiven Läuterung“ führen (Selbst dann, wenn der Zustand des „Dahinsiechenden“ eine geistige Beschäftigung ausschließt, können im Sinne der „Fegefeueridee“ „Sünden abgebaut“ werden).

NIEMAND IST VERGESSEN ODER ALLEIN GELASSEN. DIE MENSCHEN
SOLLTEN SICH WENIGER FÜRCHTEN. GOTTVERTRAUEN UND HEITERE
GELASSENHEIT HILFT VIEL MEHR, DIE LEBENSAUFGABE ZU BEWÄLTIGEN.
JEDER BEKOMMT EINE NEUE CHANCE UND KANN DIE SELBSTLÄUTERUNG SCHAFFEN, ÜBER DIE GROSSE SCHWELLE TRETEN UND IN DIE GEMEINSAME HEIMAT ZURÜCKKEHREN.

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